Greifen die COVID-19-Maßnahmen?


Veröffentlicht: 28. April 2020

Eine Erfahrungsbericht des BvdFB


© BvdFB
Der Vorstandsvorsitzende des BvdFB, Klaus Weiler,
mahnt die Politik, schnell zu handeln.

Diese Handlungsempfehlung bezieht sich nur auf die betriebswirtschaftliche Dimension der gegenwärtigen Krise. Die ebenfalls notwendigen Maßnahmen für die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und weitere politische sowie soziale Faktoren berücksichtigt sie nicht. Gleichwohl heben wir deren Wichtigkeit ausdrücklich hervor. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann die aktuelle Situation angemessen bewältigen.

Ausgangssperren, Kontaktverbote, rechtliche Restriktionen und der teilweise Shutdown der deutschen Wirtschaft: Selten wurden in der jüngeren Vergangenheit vergleichbar massive Maßnahmen zur Eindämmung eines Virus ergriffen. Auch wenn das Vorgehen der Regierung Sinn macht, um die Ansteckungsquote zu reduzieren und die Infektionskurve abzuschwächen, sind die Folgen gravierend.

Die Wirtschaft ist in vielen Branchen nahezu zum Erliegen gekommen. Freiberufler, Soloselbstständige, mittelständische Unternehmen sowie Großunternehmen klagen über enorme Umsatzeinbußen, zum Teil von bis zu 100 %, und somit über fehlende liquide Mittel, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Selbst Unternehmen, die zuvor jahrelang positive Umsatzzahlen und Gewinne geschrieben haben, verbuchen nun erstmals Verluste und bangen um ihre Existenz.

Das schürt den Konzentrationsprozess, der in vielen Branchen schon seit längerem schwillt, und lässt befürchten, dass sich die Zahl der Unternehmen im Rahmen der Krise stark dezimieren und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schnellen werden.

Um dem entgegenzuwirken und den Unternehmen eine Existenzgrundlage zu schaffen, mit der sie nach Ende der Krise wieder durchstarten können, ist deshalb die Unterstützung von öffentlicher Hand, aber auch von Vermietern, Banken und Sparkassen, Gläubigern, Partnern, Lieferanten und anderen Externen zwingend erforderlich.

Die Bundesregierung hatte im März in diesem Zusammenhang einen unbürokratischeren, schnelleren Zugang zu öffentlichen Fördermitteln zugesagt und ein milliardenschweres Paket aus Zuschüssen und speziellen Corona-Förderdarlehen geschnürt. In der Realität zeigt sich allerdings, dass diese Hilfen schwerer zu bekommen sind, als gedacht.

Zuschüsse: Zerreißprobe für Unternehmen

So vergehen nach der Beantragung der Corona-Zuschüsse in manchen Bundesländern mehrere Wochen ehe die so dringend benötigten Gelder auf den Konten der Unternehmen eingehen. Gleichwohl dies gut begründet ist durch die hohe Anzahl an eingereichten Anträgen, diverse Betrugsversuche und die erschöpften Kapazitäten der Vergabestellen, deren Mitarbeiter ihre Zeit zum Teil bis spät in die Nacht mit der Prüfung der Anträge und der Auszahlung der Zuschüsse verbringen, bringt dies die Unternehmen an einen Punkt der Zahlungsunfähigkeit, der den emotionalen Druck und die wirtschaftlichen Unsicherheiten verstärkt.

Hinzukommen die wenig kompromissbereiten Vermieter, für die eine Mietreduktion oder eine Mietaussetzung außer Frage steht, und andere Gläubiger, die trotz der unternehmerischen Notlage auf die vereinbarten Zahlungsmodalitäten bestehen. Aber obwohl selbstständige Mietaussetzungen bedingt durch die aktuelle Situation keinen Kündigungsgrund für den Vermieter darstellen, beweisen die Unternehmen an dieser Stelle oft immer noch moralische Integrität und entscheiden sich gegen die Umsetzung dieser Maßnahme.

Neue KfW-Darlehen: Gut gemeint, aber nicht durchdacht

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch bei den Banken und Sparkassen ab. Viele kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich derzeit von ihrer Hausbank im Stich gelassen, denn die Neuausstattung des KfW-Unternehmerkredits und des ERP-Gründerkredits Universell mit einer 90%igen bzw. 80%igen Haftungsfreistellung hat den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln nur bedingt erleichtert.

Obwohl das Kreditausfallrisiko der Hausbank durch die neuen Richtlinien merklich reduziert wurde, bergen die Unwägbarkeiten zur Zukunft des Unternehmens und fehlende Möglichkeiten zu Marktprognosen aus Sicht der Bank scheinbar immer noch eine zu hohe Gefahr, dass die Unternehmen Zins und Tilgung nicht erbringen können. Die Konsequenz: Entweder werden zusätzliche Sicherheiten angefordert, die jedoch nicht im ursprünglichen Sinne der Bundesregierung sind, oder die Finanzierungsanfrage wird abgelehnt.

Zwar hat die Bundesregierung mit dem KfW-Schnellkredit 2020 ein Förderinstrument auf den Weg gebracht, das die Hausbanken vollständig von einer Haftung befreit, das Produkt greift jedoch nur bei Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) inklusive Inhaber und rückt daher für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen, die jedoch einen großen Teil der deutschen Wirtschaft darstellen, in weite Ferne.

Es erweist sich deshalb als besonders fragwürdig, warum gerade diesen Unternehmen in der aktuellen Situation so viele Steine in den Weg gelegt werden, während die Regierung für Großkonzerne wie Adidas oder Lufthansa in kürzester Zeit Rettungsschirme in Milliardenhöhe bereitstellt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, und vermutet, dies sei auf die Gewinnspanne der Banken zurückzuführen, die in diesen Fällen deutlich höher ausfällt.

Aber auch der Faktor Zeit mag ein Grund sein, warum viele Finanzierungsanfragen derzeit gar nicht geprüft werden, sondern nur in der Warteschlange des zuständigen Bankers landen oder bereits am Telefon abgelehnt werden. Denn die Banken und Sparkassen sind durch die zahlreichen Stundungsanfragen zu bestehenden Krediten ohnehin in einem Ausmaß überlastet, dass sie gar nicht in der Lage sind, die zahlreichen Finanzierungsanfragen, die sie seit März erreichen, adäquat zu bedienen.

Kurzschlussreaktionen sind auch keine Lösung

Unter diesen Gesichtspunkten verwundert es nicht, dass Unternehmer zusehends in Verzweiflung und Panik verfallen. Die Folge sind Kurzschlussreaktionen, in deren Rahmen Unternehmen etwa finanzielle Mittel aus Corona-Länderprogrammen, die je nach Bundesland bei der jeweiligen Landesförderbank beantragt werden können, zweckentfremden oder bei der Beantragung der Bundeszuschüsse eine Überkompensation ihres tatsächlichen Liquiditätsengpasses erwirken. Beides bedeutet Subventionsbetrug und kann mit hohen Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafe geahndet werden.

Hier bedarf es unbedingt einer genauen Prüfung der Richtlinien. Sinnvoll ist die Hinzuziehung eines externen Beraters, um keine Fehler bei der Beantragung oder sogar eine Rechtwidrigkeit zu begehen.

Der Bundeszuschuss beispielsweise berücksichtigt lediglich den Sach- und Finanzaufwand (z.B. Bankkredite, Leasingraten, Mieten, usw.) der Unternehmen und bezieht die Lohnkosten grundsätzlich nicht mit ein. Viele Unternehmen wissen dies jedoch nicht. Sie fügen die Lohnkosten der Berechnungsgrundlage ihres Liquiditätsbedarfs hinzu und beantragen mitunter mehr finanzielle Mittel als ihnen zusteht.

Auswirkungen für Unternehmenswachstum und Existenzgründungen

Aber auch wer Neuinvestitionen, den Ausbau seines Unternehmens oder eine Existenzgründung plant, stößt in Zeiten von COVID-19 bei der Suche nach einem geeigneten Kapitalgeber schnell an seine Grenzen.
Das betrifft sowohl Banken und Sparkassen als auch Leasinggesellschaften.

So reagieren Leasingfirmen aktuell sehr zurückhaltend, wenn es um Leasing- oder Mietkaufangebote für sonst so sichere Vertragsgegenstände wie Geräte, Maschinen und Anlagen, Kraftfahrzeuge oder nicht individualisierte Ausstattungselemente geht. Für die ohnehin schon schwer getroffene Gastronomie sind Leasing und Mietkauf häufig gar keine Option mehr. Ihnen werden in vielen Fällen keine Angebote mehr unterbreitet oder sogar bereits getätigte Angebote wieder zurückgezogen.

Expandierende Unternehmen, Existenzgründer und Start-ups, die mit aussichtsreichen, zukunftsorientierten Projekten auf Banken und Sparkassen zugehen, haben es ebenfalls schwer. Oft scheitert die Finanzierungsanfrage schon in erster Instanz mit der Begründung, die Bank nehme keine Neukunden mehr auf oder verfüge nicht über genügend Zeit, um sich um neue Vorhaben kümmern zu können. Sie wären mit der Bestandskundschaft und deren Unternehmenssicherung bereits ausgelastet.

Selbst Geschäftskontoeröffnungen werden aktuell von einigen Banken mit der Aussage abgelehnt, dass keine zeitlichen Kapazitäten vorhanden wären, um die Anfrage zu bearbeiten. Das betrifft sogar gut aufgestellte Unternehmen, deren Konto bei der Hausbank im Haben geführt wird.

Zwingender Handlungsbedarf erforderlich

In Anbetracht dieser Situation gilt deshalb immer noch unser öffentlicher Appell vom 16.03.2020: Ziel der Bundesregierung muss es sein, ein Förderinstrument mit 100%iger Haftungsfreistellung zu schaffen, dass für jede Unternehmensgröße geeignet ist und nicht über die Hausbank beantragt werden muss!

Nur auf diese Weise ist gewährleistet, dass Soloselbstständige, Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen schnell und unbürokratisch die erforderlichen finanziellen Mittel erhalten, um den Fortbestand ihres Unternehmens und den Erhalt von Millionen von Arbeitsplätzen in ganz Deutschland zu sichern.

Ein solches Förderprodukt würde zudem die Banken und Sparkassen maßgeblich entlasten, sodass diese sich wieder vornehmlich ihrem Tagesgeschäft widmen und auch neue Kunden bei der Realisierung von unternehmerischen Vorhaben unterstützen können, um nachhaltig positiv auf die deutsche Wirtschaft einzuwirken und den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in der Krise zu stärken.

Dieser Bericht basiert auf zahlreichen Fallbeispielen, die sich in den letzten Wochen im Rahmen der Beratungstätigkeit von Mitgliedern des BvdFB ereignet haben. Detailliertere Informationen zu den Vorkommnissen finden Sie auf www.direkt-hilfe.com

Umgekipptes Glas mit Kleingeld.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Die COVID-19-Pandemie hat zahlreiche Unternehmen in eine tiefe Krise gestürzt. Selbst viele bis dato sehr gut aufgestellte KMU und Großunternehmen benötigen nun finanzielle Unterstützung, um ihr Überleben zu sichern. Der KfW-Schnellkredit bietet hierzu eine Haftungsfreistellung von 100 %, ist jedoch nicht für jedermann geeignet.

Hand zeichnet zerstörte Brücke, damit Geschäftsmann sie wieder nutzen kann.
UPDATE - Förderprogramme

Die COVID-19-Krise zieht immer weitere Kreise. Zwar wird der Shutdown seit April sukzessive zurückgefahren, viele Unternehmen konnten ihren Geschäftsbetrieb jedoch noch immer nicht vollumfänglich aufnehmen. Die vom Bund initiierte Überbrückungshilfe soll hier Abhilfe schaffen.

Mann im Anzug an Startlinie auf Straße.
News - Aus dem Bundesverband

EU, Bund und Länder bieten u. a. Unternehmen, Kommunen und Vereinen jährlich mehrere Milliarden Fördermittel zur Umsetzung geplanter Projekte. Da mehr als 1.200 Förderprogramme jedoch nur schwer zu überblicken sind, steigt der Bedarf an qualifizierten Spezialisten. Der Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater e.V. (BvdFB) bildet daher ab 06.11.2020 erneut Fördermittelberater aus.

Würfel mit Schriftzug "Are you ready for tomorrow?" umgeben von anderen Würfeln mit unternehmerischen Icons.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Die Digitalisierung ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit – besonders für den deutschen Mittelstand. Denn gerade kleine Unternehmen haben hier akuten Investitionsbedarf. Mit „Digital Jetzt“ hat das BMWi ein Förderprogramm aufgelegt, das mittelständische Digitalisierungsprojekte anschieben soll.

Drei anwachsende Geldstapel neben einer leuchtenden Glühbirne.
Know-how - Hätten Sie es gewusst?

Energie zu sparen, ist immer eine gute Idee. Doch wie ein solches Projekt realisieren? Contracting bietet eine Kombination aus Beratung, Finanzierung und Durchführung, die häufig eine Alternative zur eigenverantwortlichen Projektumsetzung darstellt — und die zudem in der Regel förderbar ist.

Helfende Hand mit Deutschlandkarte, Coronaviren und Geldscheinen.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Im Zuge der COVID-19-Krise hat der Bund ein umfangreiches Maßnahmenpaket für Solo-Selbstständige, Freiberufler und KMU geschnürt, um Insolvenzen abzuwenden und den Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern. Allein 50 Mrd. Euro sind für die Corona-Soforthilfe vorgesehen. Aber: Nur noch bis 31.05.2020 kann der Zuschuss beantragt werden!

Ein Hand mit Gießkanne gießt eine Pflanze, die als geschnittener Pfeil einen Aufwärtstrend für die Wirtschaft symbolisiert.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Die Anpassung des Förderprodukts auf die COVID-19-Krise bietet Sicherheiten für Unternehmen und Finanzierungspartner: Haftungsfreistellungen von 80 oder 90 %, bis zu 1 Mrd. Euro pro Unternehmensgruppe, bis zu 10 Jahre Laufzeit sowie extra vergünstigte Zinssätze in allen Preisklassen für KMU und Großunternehmen.

Gedenkbriefmarken 50 Jahre Marshallplan.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Er gilt als der Urvater aller modernen Förderprogramme: Der Plan des US-Außenministers Marshall zum Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch was kann die heutige Wirtschaft daraus lernen?

Bündel 200-Euro-Scheine unter Gerichtshammer, davor Smartphone, im Hintergrund Bücher und Waage der Justitia.
Know-how - Das Einmaleins der Förderwelt

Auf keine Unternehmensförderung durch die öffentliche Hand besteht Rechtsanspruch. Das heißt: Kein unternehmerisches Projekt kann auf dem Rechtsweg Förderdarlehen, Subventionen oder Zuschüsse bekommen. Doch ist das unbedingt ein Nachteil für die Antragsteller?

Eine Deutschlandkarte, über die ein systembildendes Netz geworfen wird.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Seit dem 01.01.2020 gilt in Deutschland ein einheitliches Fördersystem. Sonderkonditionen, die bisher auf Ostdeutschland begrenzt waren, sind nun auf alle strukturschwachen Regionen ausgeweitet. Für dortige Unternehmen und Kommunen sind nun 22 Programme bundesweit abrufbar.

Das Hauptgebäude der IB.SH in Kiel.
Förderlandschaft – Die wichtigsten Vergabestellen

Mit gerade einmal 17 Jahren gehört die Investitionsbank Schleswig-Holstein zu den jüngsten deutschen Landesförderbanken. Unter dem Slogan „Miteinander. Mehr erreichen. Für unser Land.“ fördert sie öffentliche wie private Investitionsvorhaben und macht Schleswig-Holstein damit zum attraktiven Standort für Familie und Wirtschaft.

Eine Vielzahl an Klimaanlagen hängen an einer Wand.
Förderlandschaft - Förderprogramme

Bei Investitionen in Kälte- und Klimatechnik gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Zuschüsse bis 150.000 Euro auf Klimaschutztechnologien. Ein guter Anreiz: Die Zuwendungshöhe ist an die klimarelevante Leistungsfähigkeit gekoppelt.

Hand stempelt ein Dokument mit dem Vermerk "Antrag genehmigt".

Know-how - Das Einmaleins der Förderwelt

Hat ein Unternehmen einen Zuschuss beantragt, erhält es bei positivem Entscheid einen sog. Zuwendungsbescheid. Dieser enthält unter anderem die Höhe der Förderung sowie die Auszahlungsmodalitäten. Außerdem gibt er vor, welche Nachweise für den Erhalt der Beihilfe zu erbringen sind.

Das Moseltal in Rheinland-Pfalz: eine Landschaft für Tourismus und Hotels
Förderlandschaft - Förderprogramme

In Rheinland-Pfalz soll die Tourismusbranche bis 2025 erneuert werden. Ein Instrument auf dem Weg dahin sind Fördermittel: Unternehmen in der Hotellerie bietet die Investitions- und Strukturbank RLP Zuschüsse bis 750.000 Euro.

Holzmännchen auf Treppe, Hand im Anzug hält Stufe von unten unter das Männchen.
Know-how - Das Einmaleins der Förderwelt

Die soziale Marktwirtschaft lebt von einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen privaten und öffentlichen Interessen. An der Schnittstelle wirkt das Subsidiaritätsprinzip — und begründet so die Förderung zigtausender Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland.

Ein Bauer pflügt seinen Acker.
Know-how – Hätten Sie es gewusst?

Viele Landwirte sehen sich zunehmend in ihrer Existenz bedroht: wachsender Preisdruck, sinkende Fleisch- und Getreidepreise, hohe Auflagen, der Klimawandel und fehlender Nachwuchs setzen ihnen hart zu. Nachhaltiges Potenzial birgt daher die Erschließung neuer Geschäftsfelder abseits der Landwirtschaft.

Gläsernes Bürogebäude, von unten gesehen, dahinter blauer Himmel
Förderlandschaft - Die wichtigsten Vergabestellen

Noch immer gibt es in Osteuropa und darüber hinaus Märkte, die kaum als stabil und entwickelt gelten können. Umso mehr gilt es aber, das hier vorhandene Potenzial freizusetzen und nachhaltig zu etablieren. Dabei hilft die EBWE — mit Geldern, Netzwerken und Beratung.

Mann im Anzug mit digitalen Flügeln schaut auf Großstadtkulisse.
Know-how – Das Einmaleins der Förderwelt

Start-ups in der Seed- und Gründungsphase mangelt es oft an notwendigem Eigenkapital, um ihre Geschäftsidee zu verwirklichen. Eine Möglichkeit, die Eigenkapitalbasis aufzustocken, sind private Investoren. Nicht nur finanzielle Unterstützung bieten Business Angels.

Eine rote agile Figur entkommt einer umkippenden Dominoreihe aus grauen Figuren.
Förderlandschaft - Förderprogramm

Vollfinanzierungen bis 25 Mio. Euro, auch für Vorhaben im Ausland und Haftungsfreistellungen bis 50 % – all das bietet der „ERP-Gründerkredit – Universell“ Gründern, jungen Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen.

Helles Bürogebäude vor blauem Himmel, Aufschrift: DEG - von Köln aus weltweit engagiert.
Förderlandschaft - Die wichtigsten Vergabestellen

Wer eine Finanzierung für sein Projekt im Ausland sucht, sollte prüfen, ob sich eine Investition in einem Schwellen- oder Entwicklungsland lohnt. Denn mit der DEG bietet die KfW-Bankengruppe einen starken und verlässlichen Partner für die Erschließung neuer Märkte und stärkt diese zugleich mit gezielten Maßnahmen zur Entwicklungszusammenarbeit.

Interviews

"Es kommt sehr selten vor, dass wir Unternehmen haben, die nicht innovativ sind"

Klaus Weiler und Sandra Schmidt (EIB)

Interview - Sandra Schmidt von der Europäischen Investitionsbank

Die Europäische Investitionsbank hat zahlreiche Förderschwerpunkte. Darunter auch Innovation und Wissen. Wann ein Unternehmen jedoch als innovativ gilt und welche innovativen Projekte die EIB bereits angestoßen hat, darüber spricht Klaus Weiler mit Sandra Schmidt im Interview.

"Ein EIB-Darlehen hat eine hohe Signalwirkung"

Sandra Schmidt (EIB) und Klaus Weiler

Interview - Sandra Schmidt von der Europäischen Investitionsbank

Die Europäische Investitionsbank, kurz EIB, gehört zu den wichtigsten Vergabestellen unserer Zeit. Welche Finanzierungsmöglichkeiten jedoch bietet sie KMU, Mid Caps und großen Unternehmen und was müssen Antragsteller beachten? Darüber spricht Klaus Weiler mit Sandra Schmidt im Interview.

"So können wir eine gute Breitenwirkung erzielen"

Sandra Schmidt (EIB) und Klaus Weiler
Interview Förderlandschaft - Sandra Schmidt von der Europäischen Investitionsbank

Als größte multilaterale Anleiheemittentin und Darlehensgeberin der Welt gehört die Europäische Investitionsbank, kurz EIB, zu den wichtigsten Vergabestellen unserer Zeit. Was die EIB im Besonderen auszeichnet, darüber spricht Klaus Weiler mit Sandra Schmidt im Interview.

Mit Fördermitteln ist alles möglich: Die Finanzierung von Betriebsmitteln

Unter einer Betriebsmittelfinanzierung werden zahlreiche Vorhaben zusammengefasst.
Interview - Klaus Weiler vom BvdFB

Betriebsmittel sind das A und O für die Existenz von Unternehmen. Können Gelder für Lohnkosten, Miete oder zur Auftragsvorfinanzierung nicht mehr aufgebracht werden, bedeutet dies das sichere Aus. Über Möglichkeiten der Betriebsmittelfinanzierung haben wir deshalb mit Klaus Weiler, Finanzwissenschaftler und Vorstandssprecher des BvdFB, gesprochen.

"Investition in Bildung bedeutet Investition in die Zukunft"

Klaus Weiler im Interview mit Bernd Kummerow von der NRW.BANK
Interview Förderlandschaft - Bernd Kummerow von der NRW.BANK

Als Förderbank von Nordrhein-Westfalen bietet die NRW.BANK zahlreiche Förderinstrumente - auch für Kommunen. Welche sie diesen zur Verbesserung der kommunalen Schulinfrastruktur zur Verfügung stellt, darüber spricht Klaus Weiler mit Bernd Kummerow im Interview. 

"Wir bereiten Unternehmen für ihr Auslandsengagement vor"

Klaus Weiler im Interview mit Verena Würsig von der NRW.BANK
Interview Förderlandschaft - Verena Würsig von der NRW.BANK

Als Förderbank des Landes NRW bietet die NRW.BANK eine große Zahl von Förderinstrumenten. Welche Förderungen aber stehen auslandsinteressierten Unternehmen zur Verfügung? Darüber spricht Klaus Weiler mit Verena Würsig im Interview.

"Unsere Bürgschaft bringt den Stein ins Rollen"

Klaus Weiler mit Manfred Lamers im Interview

Interview Förderlandschaft - Manfred Lamers von der Bürgschaftsbank NRW

Als Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft unterstützt die Bürgschaftsbank NRW mittelständische Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Aber für welchen Zweck ist die Bürgschaftsbank der richtige Ansprechpartner und was muss man bei einer Antragstellung beachten? Unter anderem darüber spricht Klaus Weiler mit Manfred Lamers.

Feedback

Wir freuen uns über Ihr Feedback

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.