Weihnachtslandschaft - Hätten Sie es gewusst?

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Doch schon bald nach seiner flächendeckenden Etablierung auf den Märkten des 4. Jhs. zog es verschiedene andere Aspekte an sich und baute seinen Markenvorsprung gegenüber anderen Festen wie etwa Ostern kräftig aus. Förderungen im privaten wie im unternehmerischen Rahmen waren schon im Mittelalter nicht mehr aus der Weihnachtszeit wegzudenken. Doch welche Vorteile ziehen KMU heute aus dem Fest?

Weihnachtsmann in rot bläst goldene Sterne nach rechts aus dem Bild heraus.
© magdal3na, stock.adobe.com
Förderzauber gibt es auch in der Weihnachtswelt.

Nur wenigen ist heute der Unterschied zwischen den beiden Geschenke bringenden Gestalten des historischen Nikolaus von Myra (Bischof, n. 270 – 6.12.365) und des mythologischen Weihnachtsmannes noch geläufig. Dies verwundert angesichts der Annäherung beider Marken nur wenig: alte Männer mit Bärten in langen Mänteln gibt es – abseits von Hogwarts und Mittelerde – eben vor allem in der weihnachtlich geprägten Absatzphase.

Für die Förderlandschaft ist diese Unterscheidung schließlich auch von sekundärer Bedeutung. Entscheidender ist hier, dass sich in dem fusionierten Markentypus des Weihnachtsklauses oder Nikomannes die Struktur der subsidiären Förderung moderner Staaten bereits im Voraus abgebildet hat.

Waren es beim antiken Bischof noch bedürftige Mädchen, denen er, damit sie nicht in die Prostitution absanken, drei goldene Kugeln als Mitgift schenkte, so hat sich heute der Fokus eher auf die Realisierung von vorher geplanten Projekten verlegt. Kinder aus aller Welt reichen dazu zunächst ein schriftlich fixiertes Konzept ein — auch hier hat sich gezeigt, dass die mündliche Darstellung allein keine zuverlässige Basis für eine weihnachtliche Förderung darstellt.

Dennoch sollten Antragsteller sich durch die Beschäftigung etwa mit passenden Gedichten auf die Präsentation ihres Vorhabens vorbereiten. Ein Beispiel für den beliebten elevator pitch unter dem Weihnachtsbaum bietet die bekannte Geschichte davon, wie Nikolaus und Weihnachtsmann ihre erste gemeinsame GmbH & Co. KG gründeten — ein Klassiker unter den Beispielen für erfolgreiche Start-up-Finanzierung:

In verschneiter Förderwelt,
das Rehlein schnauft’, der Igel zählt’
die Schäflein noch in langem Schlaf,
der Nikolaus den Santa traf.

“Wir sollten”, sprachen beide dann,
“weil’s uns doch gleichermaßen frommt,
dass ein Geschenk ins Säckel kommt,
heut’ fusionier’n!” — gesagt, getan.

Doch schon nach kurzer Tätigkeit
da stöhnte Nikolaus laut auf:
“Wie war das nur zu meiner Zeit,
als auf der Erden weit und breit
nur wen’ge Kinder mein gedachten
und wir nur gold’ne Kugeln brachten!”

Der Weihnachtsmann stimmt' gleich mit ein:
“Jaja, so sollte es wohl sein!
Doch sieh Dir diese Berge an:
Was sich ein Kind heut’ wünschen kann!
Da schmiegt sich Rad an Glitzerstein
und was mag dieses Wunderding wohl sein?”

Da beide nicht an Handys dachten,
warfen sie’s zurück und lachten.
Doch ein Problem, das stand noch an:
Wie man das alles liefern kann.

Da kam dem Rudolph die Idee
– die Nase leuchtet’ rot im Schnee –
“Wie wär’s,” sprach er ganz ungehemmt,
“wenn Ihr Euch selber Hilfe nehmt?”

Sie füllten einen Antrag aus,
der ging bald ein im Bankenhaus.
Von dort kam er zur Förderstell’,
die Mittel flossen reichlich schnell.

Die Elfen von EIB und KfW
stapften munter durch den Schnee:
trugen hin zum Bauvorhaben
weihnachtliche Fördergaben.

Bald schon stand die neue Halle,
Rengetier mit frohem Schalle
ritt durch’s Weihnachtsdorf, so bunt,
Verwendungsnachweis tat es kund.

Als alles dann vollendet war,
zufrieden grinst’ die holde Schar:
Mit Mitteln satt von Land und Bund,
sind KMU bald kerngesund.

Das Team von Förder.Markt und der Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater (BvdFB) wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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